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2. Tag: Koglerhof - Maria-Neustift 24km

Optimal, herzlich und sehr gut war die Herberge im Koglerhof bei Martina und Manfred, vielen Dank! Nach gemeinsamen Foto, Morgengymnastig und Kennenlernspiel mit Tennisbällen starten wir in unseren 2.ten Pilgertag mit Tagesziel Maria-Neustift. Nach einem Straßenkilometer war die Jochbergkapelle erreicht, bervor es am Wiesenweg hinaufging zur Hetzenhöhen wurden der noch "frischen" Pilgergruppe die 10 PilgerGEHbote für den Weg mitgegeben.

Sehr, sehr Pilgerfreundlich war der Weg bis zum Friedenskreuz, wie auch beinahe durchgehend bis zum 23 Kilometer entfernten Maria-Neustift, welches nach einer knappen Stunde erreicht wurde. Natürlich war es "schmierig" und daher nicht ganz einfach zu Pilgern, es hat doch heuer nur geregnet, oder?  Der Maria-Zeller-Weg kam von Mühlbach herauf (Start am Pöstlingberg), diesem und bald darauf dem Sebaldusweg folgten wir bis zum Tagesziel Maria-Neustift.

Beim Friedenskreuz wurde natürlich Pause gemacht, dieser schöne "Kraftplatz" wurde auch genutzt für Foto machen. Mit einem Impuls "Du bist du ..." verabschiedete ich mich von der Gruppe und ging zurück zum Koglerhof. Stefan, Josef und Doris führten die Gruppe danach weiter, somit waren die motivierten Pilger bestens betreut.

Sie kamen bald danach auf einen Güterweg, aber bald wurde dieser wieder verlassen. Nach kurzem Anstieg über Weg, der Ferienhof Schneiderweg lag unterhalb, wurde eine Aussichtspunkt erreicht der einen fantastischen Blick auf Stadt-Steyr, Steyr-Land, Linz-Land und auch in das Mostviertel Niederösterreichs bot.

Die liebliche Friedenskapelle lag hier am Weg. Dann marschierte die Gruppe weiter und kam zu den Windrädern, kurz darauf zum Rastplatz mit dem großen Maria-Zeller-Markierungstein. Hier wurden bei windigem aber teils sonnigem Wetter die Lunchpakete verzehrt um gestärkt die fordernden, sehr oft auf und ab führenden 6 Kilometer durch Wald und über Berge (Spaden- und Glasenberg) in Angriff zu nehmen. Wie gesagt es war teilweise sehr schmierig und schmutzig.

Beim Glasenberg musste bei den netten und jungen Wirtsleuten (neue Pächter) eingekehrt werden auf Kaffee, Kuchen oder sonstigem. Maria-Neustift um einiges tiefer auf der anderen Seite des tiefen Grabens grüßte uns schon, ein beeindruckender Anblick, sogar den Sonntabberg mit seiner Basilika konnten wir sehen.

In Maria-Neustift war eine Kirchenführung "bestellt", welche von einer netten Dame um 17:30 auch gemacht wurde. Nachdem sie fertig war, dauerte nicht lange, hatte ich noch ein wenig Einblick gegeben in die Kirchenbaugeschicht allgemein, der Symbolik der Heiligen (die ja in jeder katholischen Kirche anzutreffen sind) und der Pilgerfahrt generell. Diese war ja im 18. Jhd. hier in Neustift sehr ausgeprägt, mit vielen Votivbildern war dies am Seitenaltar eindrucksvoll dargestellt - über Jahrhunderte gab es Wunderheilungen von der Gottesmutter, nicht nur in Maria-Zell!

Beim GH Schaupp, 10 Schritte neben der Kirche, war ein Abendessen bestellt, die Wirtsleute versorgten uns köstlich und freundlich. Im Seyrlehnerhof, unserer Herberge, wurde der "erfolgreiche" Tag noch mit Getränken gefeiert, bevor dann aber die bessonders schönen, originellen und liebevollen Zimmer für eine erholsame Nacht genutzt wurden. Maria, die Chefin, ist eine wahre Perle, herzlich und fürsorglich - die Schmutzwäsche wurde auch noch in "Sauberwäsche" von ihr verwandelt, vielen Dank für ALLES!

Euer Pilger Helmut!

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Kommentare: 1
  • #1

    Kronegger Franz (Sonntag, 14 Mai 2023 09:00)

    Hallo Heli
    Sehr interessante Darstellung, wird so lebhaft erzählt wie wenn man mitgehen würde nur ohne Anstrengung, aber wie kamst du wieder zur Gruppe - war das das 1. WUNDER oder gibt es da irdische Gründe. Danke dass wir "mitgehen" dürfen. Heli dir und deinen "Jüngerinnen" schönen Gruß und weiter alles Gute. Ps.: Freue mich schon auf die nächsten hoffentlich schönen Tage

    Gsund bleibn
    Nachbar Franz + Brigitte

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