Was wird da gemacht? Der Ameisenhaufen wird nicht zerstört, nein, die Ameisen werden nur provoziert. Wenn man die Handflächen ganz knapp über dem Haufen hält und dann vielleicht noch ein wenig und ganz leicht "draufklopft", dann spritzen die Ameisen zur Verteidigung eine Flüssigkeit aus, diese riecht dann wie Essig - spannend, wir haben wieder etwas dazugelernt - wie jeden Tag!
Nach Verabschiedung vom Senior Chef Hr. Weixelbaum und seinem Lama "Felix" wurde der letzte Pilgertag begonnen.
Nein, auch die Siegerehrung vom Quiz wurde nach dem Frühstück vorgenommen, es waren alle gut, doch zwei waren am Besten! Sie bekamen dann in der Basilika Pöstlingberg den Siegerpreis, eine Kerze.
Wir gingen leichten Schrittes zurück zum Weg der uns danach zur GIS führte. Die Ameisenhaufen waren eine Sensation, so große habe ich noch selten gesehen.
Die GIS-Warte tauchte nach einiger Zeit auf, diese wurde erklommen und die Aussicht genossen - war aber doch nicht ganz optimal, Wolken schränkten die Sicht ein. Gleich danach das Gasthaus, gut, dass dieses noch geschlossen hatte, somit konnten wir nicht in die Versuchung kommen, um eventuell ein Frühschoppen-Seiterl zu trinken.
Es ging weiter auf angenehmen Wanderwegen hinunter in Richtung Lichtenberg. In Oberlichtenberg, wir hatten gut die Hälfte des Pilgertages geschafft, kehrten wir im Cafe Gust ein, wieder ein Volltreffer, was die Freundlichkeit, die Mehlspeisen, etc. betraf.
Wir hatten noch gut 5 Kilometer vor uns, noch sehr schöne durch Wald und danach mit herrlicher Aussicht (die Sonne hatte die Wolken vertrieben) auf die Basilika vom Pöstlingberg, die Stadt Linz, die Donau, das Land und die Berge dahinter. Superschön, dieses abwechselnde Szenario mit Blick auf das Genannte vor uns beim Bergabgehen, wir kamen unserem Ziel nach 4 Tagen schon ganz nahe, bis es nach dem letzten steilen Anstieg geschafft war - Wallfahrtskirche, Basilika minor, Marienkirche sieben Schmerzen, Startpunkt für Mariazeller Weg, Wahrzeichen von Linz!
Eine berührende Ankommensandacht wurde gehalten, schön hier anzukommen, herunterzukommen, gemeinsam zu singen und sich gemeinsam zu freuen es geschafft zu haben - wir waren glücklich und zufrieden!
Zum Abschluss wurde die erfolgreiche Ankunft im Gastgarten des GH Pöstlingberg mit gutem Essen und Trinken gefeiert, ein wenig Rückblick gehalten auf die letzten gemeinsamen, sehr schönen und intensiven Tage UND schon wieder mit Zukunftsplänen bezüglich "wo pilgern wir als nächstes?"
Ich hoffe doch sehr auf ein baldiges "Nächstesmal" Pilgern und bin sehr dankbar diese vier Tage mit Euch gemeinsam erlebt haben zu dürfen. Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!
Euer Pilger, Helmut!


















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