Am Samstag den 20. Juni kamen wir (6 Pilger/innen) um 7 Uhr in Adlwang zusammen.
Heli's Taxi brachte uns nach Frauenstein.
Zum Start in diesen Pilgertag wurde eine Andacht in der schönen Wallfahrtskirche von Frauenstein gehalten.
Die beeindruckende Entstehungsgeschichte dieser Kirche der "Schutzmantelmadonna" wurde erläutert, natürlich sangen wir auch ein Marienlied und nach dem Pilgerstartgebet/impuls kam noch der Pilgerstempel von Frauenstein in unseren Pilgerpass.
Vor der Kirche dann noch ein Gruppenfoto, dann ging es endlich los. Ein herrlicher Tag, mit Sonnenschein und sehr klarer Sicht, unser Pilgerherz war höchst erfreut.
Wir wanderten über Wiesenweg hinunter Richtung Steyr, kamen in einen Wald und zu einem trockenen Bach mit Wegkreuz. Ja, in letzte Zeit ist zu wenig Regen vom Himmel gefallen, die Steine im Bachbett waren teilweise vom Moos überzogen.
Hier machten wir eine Achtsamkeitsübung, um gut vorbereitet zu sein für diesen sehr vielfältigen und spannenden Weg, der vor uns lag. In Stille gingen wir weiter bis zur großen Autobahnbrücke hoch über uns, die A9 führt hier über den Fluss Steyr und weiter hinein in den Berg ... die Tunnelkette Klaus ist ein Meisterwerk der heutigen Zeit.
Wieder durch Wald, wir hatten zum Glück sehr viel Schatten an diesem immer wärmer werdenden Tag, somit geschützt von der vom Himmel brennenden Sonne.
Vor der riesigen Staumauer vom Klauser-Stausee führte der Benediktweg hinunter zur Steyr, vom Steg hatten wir eine andere Perspetive auf dieses Betonungetüm, der bogenförmigen 55 Meter hohen Mauer, welche im Jahr 1974/75 errichtet wurde.
Auf der anderen Seite des schmalen Flusses (... nach der Mauer) stiegen wir einen netten Wanderweg hinauf und kamen zu einem kleinen Wasserfall, ein schöner Platz, besonders an heißen Tagen wie diesen. Weiter kamen wir hinauf zur B138, gleich danach marschierten wir auf der Staumauer mit großartigem Blick auf Schloss Klaus und dem Stausee wieder zur anderen Seite der Steyr.
Das GH Seeblick wurde genutzt für eine Pause und Erfrischung mit Getränken, wir hatten ab hier keine Möglichkeit mehr zur Einkehr bis zum Elisabethsee, noch 11 Kilometer.
Dann wurde der schöne, spannende und auch nicht ganz einfache "Fischersteig" in Angriff genommen. Aber erst nach einem weiteren Gruppenfoto am See mit dem weißen Schloss, welches sich im Wasser spiegelte, im Hintergrund. Der Fischersteig führt rund um den Stausee, wir pilgerten auf der linken Seite, dem schönsten Teil dieses Weges, oft ganz nahe am Wasser.























Kommentar schreiben