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11. Adlwang - Nussbach (8km) - 27.Dez.2020

Ein traumhafter Wintertag führt uns pilgernd von Adlwang auf dem Benediktweg nach Nussbach! Von Niederkrottenthaller Reinhard bestens markiert (diese Wegweiser halten sicher die nächsten 300 Jahre) pilgerten Doris und ich bei optimalen kaltem Wetter, da gibt es keinen Dreck, die etwas mehr als 8 Kilometer von der Wallfahrtskirche Adlwang zur Kirche nach Nussbach.

Um 10:30 gings los von der Kirche hinunter zum Sulzbach und dort den Weg Nr.32 ein Stück durch den Wald. Dann kurz und steil hinauf zum "Glückergut", dort dann links über Wiesenwege mit herrlichem Blick auf das schön angezuckerte Gebiet vom Hallerwald bis Oberschlierbach. Bei der Kapelle von "Bauern zu Flachenegg" gehts auf den Güterweg weiter zum Hof "Truschelhub". Über die Nussbacher Landesstraße hinunter über den Sulzbach zur "Wießmühle", der Familie Sickinger haben wir bei der Gelegenheit ein gutes neues Jahr und natürlich (das wichtigste) Gesundheit gewunschen!

Adlwanger Gebiet wurde nun verlassen und nach Nussbach "eingepilgert". Der Liningerstraße entlang, vorbei an einigen Häusern und wieder über den Sulzbach ging es abermals hinauf zur Nussbacher Straße. 5  Minuten später weg von der nicht so "Pilgerfreundlichen Straße" links zum Weiler namens "Pöller".  Hinter den Häusern über einen Traktorfurcht gelangten wir wieder mal zum Sulzbach, da drüber und einen Feld-/Wiesenweg bis zum nahen Güterweg, immer leicht bergauf - ca. 500m vom Sulzbach, dann gings wieder eben dahin. Dem Güterweg "Sinzendorf" folgend näherten wir uns, vorbei an einigen sehr schönen stolzen Bauernhöfen, unserem Ziel Nussbach. Die Firma Staudinger  zog in einiger Entfernung gemächlich an uns vorbei, da sahen wir den Kirchturm von der Pfarrkirche Nussbach, die dem Hl. Leonhard geweiht ist.

Um 13 Uhr war das Ziel erreicht. Wir suchten uns im Ort ein sonniges Platzerl und stärkten uns erst mal. Dann studierte ich die Chronik von Nussbach, in der Gemeinde ist eine große Tafel angebracht, die die Geschichte von Nussbach aus Vorchristlichen Zeiten sehr anschaulich darstellt. In die Kirche wollten wir auch noch kurz, eine Krippe stand direkt vor der Kirchentür. Besonders fiel mir der geschnitzte Altar auf, ein besonderes Meisterwerk (meine Interpreation).

Der Rückweg über den Natzberg war noch ein Hochgenuss, man glaubt es kaum wie schön von dort die Rundsicht ist. Die Winterlandschaft war beeindruckend. Leicht eingeschneit, die ein wenig tiefer liegenden Landschaften waren grün. Der Blick in die Voralpen, den großen Priel konnten wir gut sehen (ich hab einen Gucker bekommen vom Christkind, der war gleich Gold wert). In die Linzer Gegend und dem dahinterliegendem Mühlviertel bis ins Waldviertel, alles so schön "angezuckert" und rein zu sehen!

Über Weißenbach wanderten wir auf dem Asphaltierten Güterweg wieder abwärts und kamen bei der "Brandmühle" wieder zu einem "alten Bekannten", dem Sulzbach. Dem folgten wir "Bachaufwärts" vorbei bei der Kleingartensiedlung, dann die Greilmühle weiter zu den Fischteichen und über Wiesenweg bis zur Firma Hauselberger. Von dort noch heim, hinauf auf dem "Waldrand 11", wo uns schon der rauchende Schornstein von unserem Häuschen Willkommen hieß! Ziemlich durchgefroren aber sehr dankbar über diesen Pilgertag erreichten wir unser trautes Heim um 15:45. 

PS: Fortsetzung vom "Benediktweg" folgt mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten Tagen

LG Helmut, euer Pilger!

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