Am Sa. 11. April pilgerte eine kleine aber feine Gruppe von BadHall am Benediktweg bis nach Schlierbach.

Ein großartiger Pilgertag wurde uns gegönnt, die Natur im Frühling ist ja ein wahrhaftiges Wunder!

Alles beginnt zu wachsen und blüht unglaublich, wie schön in dieser herrlichen Natur gehen zu können.

Es war einigermaßen nebelig, wie im Oktober wenn der Adlwanger Kirtag ist.

Das Bergpanorama versteckte sich im Nebel, nicht einmal die Pfarrkirche von Pfarrkirchen konnten wir am Weg zur Ranshofnerkapelle sehen. 

Aber es wurde dann doch rasch "lichter", die Sonne setzte sich immer mehr durch.

In Adlwang wurde beim "Gnadnbründl" haltgemacht, eine Labstation wartete auf die Pilgerinnen. Kaffee, Kuchen und Getränke und auch ein Lunchpaket bekam jeder mit auf den Weg. 

Ein Besuch der Adlwanger Muttergottes in der Wallfahrtskirche folgte nach der Stärkung von "Leib", sozusagen war dies dann die "seelische" Stärkung.

Die Geschichte und Geschichten der Kirche wurde von mir erläutert, auch das Wallfahrerlied wurde gesungen.

Weiter pilgerten wir im Schweigen bis zum Klicker-Gut. Bei der Gangl Maria musste ich anläuten, der Most vom Gangl ist ja ein ganz besonders guter. Maria freute sich über unseren Besuch und schenkte uns ein.

Die Sonne wärmte uns ab nun sehr angenehm, die Sicht wurde immer besser ... wir konnten die Berge und Voralpen teilweise sehen, beeindruckend der Große Priel und der Traunstein.

Der Güterweg führte uns hinauf zum Natzberg und von dort über Feld- und Wiesenweg hinunter nach Nussbach. Die Kirche von Nussbach lag sozusagen vor unseren Füßen, sehr beeindruckend ... ein Werbefoto für Pilgerthemen!

Am Ortsbrunnen wurden die Bänke genutzt um eine Pause zu halten mit verzehren des Lunchpaketes. 

Auch wurde natürlich die Kirche kurz besichtigt und ein Pilgerstempel "wartete" auch auf uns, ich hatte für jeden einen Pilgerpass vorbereitet. Pilgerstempel vom Benediktweg, von Bad Hall, Adlwang, Nussbach und Schliebach fanden darin Platz.

Herrlich, wie nun die Sonne uns mit ihren warmen wohligen Sonnenstrahlen beglückte!

Weiter ging es hinunter zum Nussbach, über diesen drüber und einem Wiesen- Waldweg führte uns "mein Weg" (nicht der offizielle Benediktweg) hinauf nach Wimberg. In der Ortschaft wird normal die große Kapelle von mir genutzt für eine Einkehr, aber diese war eingerüstet ... wird renoviert, wie mir auch die Bäuerin erklärte ... "nächstes Jahr auch Innen", sagte sie mir, schön, sie war schon ein wenig baufällig.

Auf Güterweg wurden die letzten Kilometer ganz locker, vorbei an prächtigen schönen Bauernhäusern, dann hinunter - mit Blick auf die Kirchtürme vom Stift Schlierbach - gepilgert.

Die Gruppe war sehr homogen und alle bestens "beinenad", richtig gute Geherinnen, der Zeitplan passte gut.

Natürlich muss in Schlierbach die umwerfend schöne und unglaublich prächtige Kirche besucht werden, als Pilger selbstverständlich. Ja, diese Kirche ist gewaltig ...diejenigen, die diese Pracht und Fülle das erste mal sehen, stehen fassungslos im Kirchenschiff und staunen!

Ein Abschluss im Stiftscaffee ging sich auch noch aus, gemütlich beisammensitzen bei Getränk und sonstigem, so wurde der sehr schöne Pilgertag gleich noch reflektiert, Alle waren höchst zufrieden und beeindruckt von der Landschaft, Natur und Kultur. 

Ja, wir leben anscheinend wirklich im Paradies, zumindest dieser Tag wurde so empfunden!

Zurück brachte uns "Helis Taxi" mit seinem neuen 9-sitzer Kleinbus, Stefan war der Chaffeur und fuhr uns gekonnt zurück nach Bad Hall!

Ich, Helmut der Pilger, bedanke mich sehr für die "bereichernden" Teilnehmer, es war mir eine Freude und hoffe sehr auf ein Nächstesmal!

Pilgern