Bild: Pfarrkirchen - Kalvarienbergkirche
26. April 2026: GEMMA ... ein Projekt vom Land OÖ, um die Menschen zum "Bewegen" zu bewegen!
Ich hatte die Gruppe "Pilgern" über, was sonst.
Gesamt 18 Pilger/innen machten sich von Pfarrkirchen auf den Weg nach Adlwang.
Wir waren gesegnet mit wunderbarem Frühlingswetter.
Der Auftakt war in der Kirche von Pfarrkirchen. Ich erzählte ein wenig von der Geschichte dieser schönsten Dorf-Rokokokirche von Österreich. Prächtig ist sie wahrhaftig, diese Malereien am Gewölbe, faszinierend.
Auch wie es zu dieser großartigen Kirche kam und der Entstehung dieses Gebietes, welche zur Ursprungszeit "Hallgau" hieß.
Danach machten wir uns auf den Weg, nein, vorher noch den Pilgerstempel in den Pilgerpasst - welche ich für alle gebastelt hatte.
Entlang vom Rosenkranzweg kamen wir bald zur Kalvarienkirche. Die Figuren und Darstellung der Kreuzigung sind beeindruckend, und "Überlebensgroß".
STILLE, ja, das ist in meinem Pilgerprogramm ein Fixpunkt ... in Stille zu pilgern, eh nur 10 Minuten durch den Wald. Man ist dadurch "ACHTSAM", die Geräusche, Gerüche, Licht und Schattenspiel der Sonne und Blätter ... wird so wahrgenommen, wie schön wie die Vögel uns mit ihrem fröhlichem Zwitschern erfreuten, ansteckend!
Bald danach kamen wir über Wiesenweg hinauf und zum Bauernhaus der Fam. Hiesmayr, hier machten wir einen "Einkehrschwung". Sigrid, Ihr Mann und die zwei Kinder servierten uns Most und sonstiges. Dankeschön dafür, hat ideal gepasst.
Weiter, nun schon mit Blick in die Bergwelt (Gr. Priel, Sensengebirge, Traunstein, etc.) und vorbei an prächtig blühenden Birnbäumen und frisch aufbereiteten Feldern kamen wir zum Unterhuemer. Dort, bei einem schönen Wegkreuz, wurde zusammengewartet - es waren ein paar ganz Schnelle dabei.
Über die Landesstraße ging es weiter vorbe beim Kaip, Schredl und hinunter zum Fischereder ... wieder vorbei an betörend schön blühenden Bäume, herrlich, ein Genuss da zu pilgern!
Über den Sandlbach (oder heißt er Weißenbach?), hinauf und vorbei an Bauernhof und Reiterhof. Wir konnten dann schon den Kirchturm von Adlwang sehen.
Noch die Güterstraße hinunter zur ehem. Brandmühle, den schönen Wanderweg entlang vom Sulzbach bis zum "Heiligen Brunnen". Da wurde natürlich halt gemacht, eine passende Stelle um den Pilgern/innen die Legende/Sage von der Entstehung des Namens "Adlwang" zu erzählen. Die wunderschöne junge Dame an der Wasserquelle und der Herzog Friedrich und der Bettler ....
In der nahen Wallfahrtskirche "sieben Schmerzen Maria" von Adlwang war der Abschluss dieser herrlichen und bestimmt nachhaltigen Pilgerreise zu Fuß durch unser wunderschönes Land vor den Alpen.
Das Marienlied war sehr passend für den Abschluss!
Danach eilten wir zum Sportplatz, wir waren spät dran ... die anderen waren schon alle da (Radfahrer, Läufer, Hadschn&Radschn, ...). Die Frau Bürgermeister Achathaler Maria empfing uns herzlich, danach war noch (sehr) gemütliches beisammensitzen angesagt. Die Union Adlwang versorgte uns bestens bei netten Gesprächen und weiteren Plänen schon für nächstes Jahr. PS: vielleicht gehen wir da von Kremsmünster den Benediktweg bis Adlwang ... da werden wir schon am Vormittag losgehen um ja rechtzeitig um 3 Uhr Nachmittag am Sportplatz zu sein, wie alle anderen halt auch!
LG, Euer Pilger Helmut ... es war mir eine große Freude!