Vorweg, es war ein toller Pilgertag mit fast perfektem Wetter und mit vielen nachhaltigen Eindrücken.
Bei leichtem Nebel und schon überwiegendem Sonnenschein pilgerten wir von Adlwang zum Pogmair und weiter am Waldlehrpfad durch den Hallerwald hinauf in die Ortschaft Hallerwald.
Der Blick ins Kremstal (Nussball) war durch den Nebel versperrt, aber mit jedem "Blick-Höhenmeter" wurde der Nebel durchsichtiger, es ergaben sich ganz besondere Bilder, beinahe mystisch war die Landschaft durch den sich lichtenden Nebel.
Die Kirche von Waldneukirchen war "transparent" und die von Steinbach nur zu erkennen wenn man wusste wo sie steht.
Vom Aussichtspunkt vom ehemaligen GH Hallerwald konnten wir in die Berge blicken, die Grünburgerhütte mit den Erhöhungen links (Buchberg) und rechts (Dürres Eck) von ihr, lag in der klaren kalten Winterluft vor uns.
Weiter wanderten wir am Panoramaweg bis zum GH Hohe Linde. Dort, wie allgemein bekannt, gab es die nächsten erheben Ausblicke in das Steyrtal, Polstererkogel, Buchberg, Grünburgerhütte, Sensengebirge, Mollner Becken, Priel, ...
Faszinierend, wie schön ist unser Land, wie dankbar können wir sein hier zu leben und zu pilgern!
Danach gings über die gefrorene Wiese hinunter, weiter durch ein kleines Waldstück, wieder über Wiese, Güterweg und schon waren wir in Grünburg. Die Sonne schien nun in "vollem Umfang", wir konnten nicht mal ein Foto von der Steinbacher Kirche, mit der glasklaren Steyr darunter machen ... sie blendete zu sehr.
Über die Steyr kamen wir nach Steinbach, vorbei beim "Weihnachtswunderland" - ein Haus mit Garten, ganz nahe an der Konglomeratwand (oder auch schon in dieser) war äußerst sehenswert und auffallend. Liebevoll gestalten die Eigentümer ihre Terasse, Garten und Wand mit vielerlei Weihnachtlichen Dekos. Das sollten wir uns mal bei Dunkelheit ansehen, wenn alles "eingeschaltet" ist!
Vorbei am Steinbacher Pfarrhof kamen wir zum Sportplatz, die Einkehr ins gute bodenständige GH Kienauer hatten wir uns redlich verdient. Es wartete eine dampfende Pilgersuppe (die Seniorchefin nannte sie "Stoibaunsuppn" ...???), diese wärmte und stärkte uns für die noch bevorstehenden 15 Kilometer.
Etwas zu lange saßen wir im gemütlichen Gasthaus, somit wurde danach etwas flotter weitergepilgert. Bald spazierten wir ein Stück auf den Schienen der Steyrtal-Bahn, da kam auch schon die dampfende historische Lokomotive von Grünburg daher, wie schön ... die Kameras wurden gezückt.
Nach Wald und Güterweg wurde die Sommerhubermühle erreicht, nach nicht so angenehmen ein paar km langem Asphalt-Güterweg war Aschach erreicht, bei der Kapelle an der Brücke über den Steyr-Fluss wurde zusammengewartet.
Weiter durch die Flath-Siedlung und danach wieder auf den Schienen (Abkürzung) pilgernd, tauchte dann der Bahnhof von Letten auf. Hier wurde die Haltestelle genutzt für eine Pause mit Tee und Jause.
Das schönste Stück stand bevor, das Naturschutzgebiet der Unterhimmler AU. Ein Kilometer bis Neuzeug, ganz dicht an der rauschenden Steyr und den steilen Konglomeratwänden wanderten wir vorsichtig (weil nicht ganz ungefährlich) dieses Stück an der linken Seite des Flusses bis zur Brücke - Übergang nach Neuzeug.
Nun mussten wir aufpassen, der Zug kommt von Steyr und wir haben nur die Möglichkeit über die Schienen Richtung Wald von Pergern zu gehen. Nach spannenden 10 Minuten hatten wir es geschafft, der Zug kam als wir beinahe beim Bahnhof Pergern waren.
Bei diesem historisch- nostalgischen, über 130 Jahre alten Bahnhof durften wir nun eine erholsame Pause machen, diese wurde genutzt für eine Weihnachtsgeschichte von mir: "Kumm, i schnek da wos" (Text siehe als "Bild" oben).
Nun war es nicht mehr weit, noch ein Stück durch den großen Pergerner Wald und dann hinunter zur Unterhimmler Au ganz dicht an der Steyr. Wir kamen zur "Krugl-Wehr", und noch weiter entlang des herrlich belebenden klaren Wasser der Steyr.
Plötzlich durften wir die Basilika vom Christkindl sehen, hoch auf der Konglomeratwand stand sie in voller Pracht ... naja, wir konnten sie nicht "rein" sehen, der Nebel verschleierte den Blick auf die beeindruckende Kirche und GH Christkindlwirt.
Noch einmal eine kleine Anstrengung - über die Engelsstiege - und wir hatten es geschafft, beinahe genau nach Zeitplan war um 15:10 das Ziel erreicht. Die 12 köpfige Gruppe hat diese doch 24 km lange Pilgeretappe großartig gemeistert, ein Dankeschön an die Disziplin und für die gute Stimmung.
Ein Gruppenfoto vor der Basilika, dann hinein und "Ankommen". Ein Herr von der Pfarre war in der Kirche und erzählte uns von der Entstehungsgeschichte dieses bedeutenden und sehr beliebten - mittlerweile Weltbrühmten - Wallfahrtsortes.
Der Tag wurde mit kurzer Andacht und zwei Weihnachtsliedern gebührlich beendet, ... beinahe ... weil ein Punsch war schon noch sehr verlockend, gleich neben dem Christkindlpostamt.
Die Pilgergruppe wurde von "Heli`s Taxi" zurück nach Adlwang gebracht, es war sehr neblig und schon dunkel als wir uma 17Uhr ins GH Herzog gingen.
Euer sehr zufriedener und dankbarer Pilger, Helmut!



















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Gabriele Weidinger (Montag, 01 Dezember 2025 20:30)
Danke für die professionelle Pilgerbegleitung am 1. Adventsonntag zum "Christkindl"
Ein herrlicher Tag in einer besonderen Naturlandschaft!
" So schön ist unsere Heimat!"
Ursula Sticksel (Dienstag, 02 Dezember 2025 07:13)
Danke für den schönen Tag, es war alles perfekt.
Beste Medizin für Körper, Geist und Seele.
Elfi (Mittwoch, 03 Dezember 2025 20:06)
Das war sicher wieder voi schen.��