Wie schön ist es doch zu Pilgern, besonders wenn der Tag so (siehe Bild) beginnt!
Nach Morgenimpuls im Klostergarten machten wir uns zeitig auf den Weg, wir hatten einen langen Tag vor uns!
Beeindruckende Altstadthäuser, im Inn-Salzach-Stil machten den Start zu etwas Einzigartigem, die Sonne setzt die Häuser noch extra schön in Szene!
Nach dem Überqueren der Salzachbrücke waren wir in Österreich. Gleich danach wurde der Puls in die Höhe getrieben, bis zum Aussichtspunkt war der Weg kurz, aber steil.
Aber, von dort oben hatten wir einen Ausblick auf die Burg, Altstadt, Salzach ... vom Allerfeinsten. Einfach Sensationell, der Aussichtspunkt liegt so hoch wie die Burg. Da wurden natürlich etliche Bilder gemacht und dieser Anblick in vollen Zügen genossen!
Über Güterwege pilgerten wir über ebenes Bauernland, bis zur Abzweigung ... rechts geht der Wolfgangweg weiter Richtung Wolfgangsee, wir gingen gerade weiter am (nicht markierten) VIA-MARIA in den Weilhartsforst, eine Stunde durch diesen.
Bald nach dem Waldgebiet kamen wir zu einem großen Bauernhof, von dort hatten wir einen sehr angenehmen Wiesenweg bis zu einem große Kreuz auf einer kleinen Anhöhen. Bei einem Haus bekamen wir von einer sehr netten Dame Wasser und Informationen, solche Menschen am Weg helfen den Pilgern und erleichtern ihnen somit den Weg mit Ihrer Hilfe, Gastfreundschaft und Zuspruch.
Zu Mittag durften wir im GH Pommer einkehren, der Gastgarten mit den uralten riesigen Eichenbäumen war alleine schon ein Erlebnis. Eine lohnende Pause mit guter Versorgung vom Wirt war eine Wohltat, wie gut war nur der Topfenstrudel mit der Vanilleeiskugel und Schlagobers!
Noch hatten wir zwei Stunden vor uns. Der Güterweg führte uns über eine weite Ebene, da ging uns plötzlich Ali ab ... ja wo ist der denn. Er hat die Stecken beim Wirten vergessen, wie mir Gabriele und Josef verrieten. Nach einiger Zeit blieb ich stehen, vor einer Senke in den Wald hinein, und wartete auf meinen (alten) Schulfreund.
Danach wurde Tempo gemacht, wir holten die Gruppe wieder ein. Somit waren wir wieder komplett.
Ein "wilder" Weg (eigentlich gar kein Weg) durch einen Wald stand noch bevor, aber alle kamen durch und sogar der Graben wurde bravourös geschafft.
Nach dem Wald kamen wir auf eine Anhöhe, marschierten durch ein Gehöft und kamen zur Schlosskirche. Von dort sahen wir hinunter nach Uttendorf, unserem Ziel.
Wir waren doch schon müde, sehr froh waren wir daher als wir in Uttendorf beim GH Vitzthum mit Essen und Trinken bestens versorgt wurden.
Noch hatten wir einen Kilometer bis zur Hergerbe dem GH Helpfauerhof, ein sehr schönes Haus ... schon fast ein wenig zu luxuriös für bescheiden Pilger, doch wir nahmen natürlich die Annehmlichkeiten dankend an!









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