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Uttendorf/Helpfau - Waldzell (28 km)

Morgenandacht in der schönen Barock-Kirche von Helpfau.

Der Tag davor war lang, dies wurde ersichtlich an den Füßen zweier VIA-MARIA Pilger. 

Blasen, ganz schön große. Aber wir hatten ja Fachpersonal mit dabei, welche diese Quälgeister (Blasen) den Kampf ansagten und bestens versorgten. Auch kam die Kollegin von Gabriele, die half mit die "Patienten" zu versorgen und war eine Bereichung auf dem kommenden Pilgertag.

Etwas später als geplant konnten wir den Pilgertag beginnen. Bald kamen wir leicht aufwärts gehend durch Waldgebiet, danach konnten wir schon die Kirchturmspitze von Maria-Schmolln erblicken, welche auf der gegenüberliegenden Anhöhe steht. 

Der Kreuzweg war ein sehr schöner Weg, bergauf durch Wald kamen wir vorbei bei den Kreuzwegbildern und erreichten dann die Wallfahrtskirche von Maria-Schmolln.

Dort wurde beim Spar eingekauft, wir hatten an diesem Tag keine Einkehrmöglichkeit. Nachdem wir uns erholt hatten wurde die sehr sehenswerte Kirche besichtigt und eine berührende Andacht gehalten. Das Bild von unserem Pilgerpass, welche uns Gabriele gegeben hatte, war in dieser Wallfahrtskirche zu finden! Nur wo denn?

Christian gelang es dieses in der Kirche auszuforschen.

Neben der Kirche, beim Pfarrhof bekamen wir noch einen Pilgerstempel, der Kräutergarten musste auch noch kurz bewundert werden, dann ging es aber wieder weiter - es war schon Mittag und wir hatten noch beinahe 20 Kilometer!

Doch die Gruppe war eine sehr gute, in jeder Beziehung, wir pilgerten in flottem Tempo weiter und kamen nach St. Johann am Walde. Norbert hatte tapfer durchgehalten, aber die Blasen waren zu große Quälgeister.

Nach kurzer Pause bei der Kirche wurde weitergepilgert. Bis Waldzell war es noch weit, das Tempo war gut, die Pilger/innen waren alle "gute Geher", somit erreichten wir Waldzell gegen 18 Uhr. Beim Abendessen ging ein Gewitter über den Ort nieder, da konnten wir das gute Abendessen vom GH Schachinger (Innviertler Knödel, Schnitzel) so richtig genießen. Wir wurden, wie fast immer, kulinarisch verwöhnt. Ali und ich schwätzen mit dem Wirt dann noch über den "Waldzeller-Winterkirtag", daneben wurde noch kartengespielt ... es gab eine klare Gewinnerin bei dem intensiven Zweierschnapser.

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