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Maria-Puchheim - St. Konrad (25 km)

Gmunden wurde zu Mittag erreicht, immer wieder schön hier zu sein!

Nebel lag über der Au, der Weg führte vom Kloster durch ein Augebiet nahe des Flusses Ager (Abfluss vom Attersee).

Ganz anders war dieser Morgen als die bisherigen, keine Sonne, der Nebel lag satt über dem Land.

Aber im Laufe des Vormittages musste er der Sonne weichen, somit hatten wir wieder bestes Wetter zum Pilgern auf der VIA-MARIA, welche uns etliche Kilometer über Bauernland führte, mit Blick auf die Berge ... soweit sie die Wolken freigaben.

Die Lourdeskapelle von Hildprechting (nahe Ohlsdorf) war unser erstes Ziel, diese wurde genutzt für eine stärkende Pause in geistiger und körperlicher Weise, und das Wasser aus dem Heiligen Brunnen wurde in unsere Wasserflaschen gefüllt ... ein ganz besonderes, ein "rechtsdrehendes" aus 1.200 Metern Tiefe!

Die restlichen 8 km bis nach Gmunden waren ein wahrer Genuss, wir durften ganz nahe an der Traun (was für ein herrlich klares Wasser die hat) durch Augebiet pilgern, somit kamen wir eigentlich relativ frisch in Gmunden kurz nach Mittag an.

Zur Kirche mussten wir gehen, ist doch in der Gmundner Kirche ein ganz besonderer Altar, ein Drei-Königs-Altar.

Doch wir durften, konnten nicht hinein, ein Begräbnis wird gleich beginnen ... wie uns erklärt wurde. Stempel bekamen wir im Pfarrheim, danach spazierten wir durch die jahrhunderte alten Gassen, die prächtigen Häuser bestaunend hinunter zum Ortsplatz und Traunsee.

Hier, an diesem herrlichen Fleckchen Erde hatten wir uns eine ausgiebige Mittagspause verdient, mit Erholung am kühlen Wasser des Sees und Blick auf den Traunstein und weiterem Gebirge.

Gut erholt pilgerten wir weiter, vorbei bei der Talstation von der Gründbergbahn, Schloss Weyer und kamen zur Pferdeeisenbahn. Einige nutzten die Gelegenheit und stiegen auf eine "Kutsche", welche von Pferden auf Schienen gezogen wird ... Scherzerl, war natürlich nur eine Attrappe.

Wir gingen auf der alten Pferdeeisenbahn entlang (welche ja früher bis Budweis führte), mussten sie aber bald wieder verlassen, denn ein Aufstieg stand bevor - hinauf zum Pferdegestütshof vom Assamer.

Danach wieder hinunter, um aber wieder in den Wald hinaufzugehen, ein schöner fordernder Weg, der uns zu einer Lichtung führte, dort kamen wir zum GH Wurzenhütte, ideal für eine Pause mit Kaffee, Kuchen, etc.

Wieder weiter durch Wald, teilweise ohne Weg, kamen wir hinunter zum "Kranichsteg". Über die vielbefahrene Straße, ein ruhiger Wiesenweg neben einem Bacherl führte uns bis zum GH Silbermair in St.Konrad. 

Hier war unsere Herberge für diese Nacht, eine wahrlich sehr gute mit bester Kulinarik ... wie schon des öfteren auf der VIA-MARIA.

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