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St.Konrad - Schlierbach (24 km)

Ein Waldameisenhaufen kurz vor Viechtwang wurde entdeckt. Wenn du auf diesen Haufen mit den Handflächen kurz drauf"klopftst", dann spritzen dich die Ameisen zur Verteidigung an ... ein ganz eigener Duft. Das war war neu für mich, und so manch anderen.

Vom wirklich lobenswerten GH Silbermair begannen wir auf einem nassen Wiesenweg den Pilgertag. Bald kamen wir zu einem eigenartigen kleinen Haus aus lauter Holzstäben. Für was ist das denn? Es ist ein Haus für die Natur, wie beschrieben wurde, dieses wird besiedelt von Pflanzen und Tierchen ... interessant.

Auch wurde die Gelegenheit genutzt um diesen herrlichen Morgen mit einem Lied zu beginnen: "Danke für diesen guten Morgen, Danke für jeden neuen Tag.
Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag".

Vorbei am Badeteich kamen wir zu einem liebevoll gestalteten Garten vor einem Haus, ein Gespräch mit den sehr interessierten Besitzern war lustig und informativ.

Dann wurde auf Güterweg leicht hinauf gepilgert, was für eine Aussicht durften wir wieder genießen, dann wieder hinunter. Ein schöner kurzer Weg hinter einem GH und kurz durch einen Wald, dann über die Bundesstraße und weiter auf Güterweg bis nach Viechtwang ... dazwischen der Ameisenhaufen!

Viechtwang ist ein sehr ruhiger Ort, hat aber eine spannende Geschichte, auch ist die Kirche von Viechtwang die größte des gesamten Almtales. Wir hatten Glück, die nette Frau vom Pfarrheim "versorgte" uns mit Pilgerstempel und einer Führung in der Kirche. Auch zeigte sie uns den Pfarrhof mit "Eventstadl", hier finden auch Hochzeiten statt, ja das kann ich mir gut vorstellen, in diesem urigen sehr heimeligen Stadel mit schönem Innenhof.

Badl kamen wir zum Fluss namens "Alm", welcher ein superschönes und sauberes Wasser mit sich führt, kommt ja direkt aus den Bergen vom Almsee, welcher unter dem Prielgebirge platziert ist.

Gegen Mittag erreichten wir die Kirche "Heiligenleithn", bekannt als Start für die Georgireiter von Pettenbach, eine große Veranstaltung am Georgitag mit vielen Reitern und Prozession von der Bevölkerung.

Nach der Mittagspause bei der Kirche ging es hinauf auf den Magdalenaberg, stetig stieg der Weg an, bis wir die Kirche sahen vom Wallfahrtsort St.Magdalena.

Dieser wurde die Ehre erwiesen mit Gebet und Besichtigung. Die Lage ist eine großartige, von hier oben sieht man sehr weit ins Land hinein, unser Tagesziel Schlierbach lag sozusagen vor unseren Füßen, dahinter die immer höher werdenen Anhöhen und Berge. Locker ging es hinunter nach Inzersdorf, in der Dorfstubn durften wir uns eine Einkehr erlauben, wir waren um einiges vor unserer Zeitvorgabe ... wie schon erwähnt, die Gruppe war sehr homogen und sehr gut im Gehen!

Nach einer guten Stunde wurde der letzte Anstieg hinauf zum Stift Schlierbach bewältigt, so früh waren wir noch nie am Ziel!

Die nette Frau Limberger teilte uns die Zimmer zu, nun hatten die Pilger/innen Zeit zum Erholen und das spannende und interessante Stift der Zisterzienser zu erkunden!

Abendessen war im GH Schröcker gleich nebenan, ein bodenständiges gutes Gasthaus mit humorvollem Wirt!

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